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Archiv für die Kategorie ‘Transzendenz’

Prying open my third eye

6. Dezember 2011 Keine Kommentare

Hm…
irgendwie hab ich das Gefühl, dass wohl nur der Googlebot häufiger auf meine Seite geht als ich. Aber da wir unser Umfeld und auch letztlich unsere Realität selbst formen, poste ich einfach mal munter weiter. So haben wenigstens meine Chronisten bzw. spätere Arbeitgeber was davon.
Apropos, wo wir schon bei subjektiv wahrgenommenen Realitäten sind, kann ich es mir natürlich nicht nehmen lassen Tool zu zitieren: „There is no such thing as death, life is only a dream, and we are the imagination of ourselves. Here’s Tom with the weather.“

„Bin ich ein Gott? Mir wird so licht!“

1. Dezember 2011 1 Kommentar

Palim Palim,
grüße alle meine Leser und das Team der Denver Broncos von 1978!
So nun, wo das geklärt ist, möchte ich gern eines meiner Lieblingszitate mit euch teilen:

„Das Dasein ist ein Seiendes, das nicht nur unter anderem Seienden vorkommt. Es ist vielmehr dadurch ontisch ausgezeichnet, daß es diesem Seienden in seinem Sein um dieses Sein selbst geht. Zu dieser Seinsverfassung des Daseins gehört aber dann, daß es in seinem Sein zu diesem Sein ein Seinsverhältnis hat. Und dies wiederum besagt: Dasein versteht sich in irgendeiner Weise und Ausdrücklichkeit in seinem Sein. Diesem Seienden eignet, daß mit und durch sein Sein dieses ihm selbst erschlossen ist. Seinsverständnis ist selbst eine Seinsbestimmtheit des Daseins. Die ontische Auszeichnung des Daseins liegt darin, daß es ontologisch ist.“

Und alles klar? 😀 Verständlicher als Martin Heidegger hätte ich es auch nicht ausdrücken können! Sein Buch „Sein und Zeit“ ist echt ein Meisterwerk und ich kann es jedem nur empfehlen mal bei einem gutem Rotwein anzulesen. 🙂

weiter mit beliebiger Taste…

28. November 2011 4 Kommentare

Für alle, die ihre „wahre Größe“ kennenlernen wollen sei diese Flash-Anwendung empfohlen. 😀

Interessanterweise ist in der Demo auch Beteigeuze zu sehen oder wie ihn manche nennen den Schulterstern des Orion. Mal schauen, ob wir ihn noch zu unseren Lebzeiten explodieren sehen?
(zum Zoomen einfach das Viereck verschieben)

every day is exactly the same

21. September 2011 Keine Kommentare

„Darin besteht die verborgene Freude des Sisyphos. Sein Schicksal gehört ihm. Sein Fels ist seine Sache. […] Der absurde Mensch sagt ja, und seine Anstrengung hört nicht mehr auf. Wenn es ein persönliches Geschick gibt, dann gibt es kein übergeordnetes Schicksal oder zumindest nur eines, das er unheilvoll und verachtenswert findet. Darüber hinaus weiß er sich als Herr seiner Tage. In diesem besonderen Augenblick, in dem der Mensch sich seinem Leben zuwendet, betrachtet Sisyphos, der zu seinem Stein zurückkehrt, die Reihe unzusammenhängender Handlungen, die sein Schicksal werden, als von ihm geschaffen, vereint unter dem Blick seiner Erinnerung und bald besiegelt durch den Tod. Derart überzeugt vom ganz und gar menschlichen Ursprung alles Menschlichen, ein Blinder, der sehen möchte und weiß, daß die Nacht kein Ende hat, ist er immer unterwegs. Noch rollt der Stein. […] Dieses Universum, das nun keinen Herrn mehr kennt, kommt ihm weder unfruchtbar noch wertlos vor. Jeder Gran dieses Steins, jedes mineralische Aufblitzen in diesem in Nacht gehüllten Berg ist eine Welt für sich. Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“

Der Mythos des Sisyphos – Albert Camus

Die Ewigkeit ist lange, besonders gegen Ende hin!

5. September 2011 2 Kommentare

Nabend allerseits 🙂
beim Stöbern im Netz bin ich mal wieder auf einen interessanten Artikel gestoßen, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Darin geht es vornehmlich um große Zahlen, aber keine Angst es ist nicht langweilig!

„So berechnete der englische Physiker Robert Hooke im 17. Jahrhundert die Zahl der Gedanken, die der Mensch fassen und speichern kann. Er kam auf 3.155.760.000. Doch Hooke unterschätzte die wahren Verhältnisse im menschlichen Gehirn bei Weitem. Es enthält laut Barrow 10 Milliarden Nervenzellen. Von jeder gehen Fortsätze (Axonen) aus, die sie mit etwa 1000 anderen Neuronen vernetzen. Bei der folgenden Berechnung beruft er sich auf den US-Wissenschaftsautor Mike Holderness. Er nahm an, dass Nervenzellen sich zu Modulen von je 1000 verbinden, von denen jedes eine separate Aufgabe wahrnimmt. Die Zahl möglicher Verbindungswege in einem Modul ist demnach 10^7000. Schlussendlich soll die Zahl der in und zwischen den Modulen möglichen Verdrahtungen 10^70.000.000.000.000 betragen. Dies, so Barrow, sei ein Maß für die Anzahl der einem Menschen möglichen Gedanken und Ideen. Eddingtons 10^80 Protonen im All verblassen dagegen. Holderness Zahlen sind indes älteren Datums, heute wissen wir, dass das unser Denkorgan 100 Milliarden Neuronen enthält, oder sogar eine Billion.“

Allerdings sei in diesem Zusammenhang noch erwähnt, dass bereits der Mathematiker Cantor zeigte, die Anzahl aller Gedanken ist abzählbar unendlich. Vereinfacht muss man sich nur einen Gedanken denken und diesem die Eins zuordnen. Doch dieser Gedanke ist dann wiederrum der Gedanke an einen Gedanken und man ordnet ihm die Zwei zu. Treibt man dieses Spielchen weiter, kommt man auf den Gedanken eines Gedanken eines Gedanken etc. und die eben beschriebene abzählbar unendliche Menge.
Doch was stimmt nun?
Gibt es eine begrenzte Anzahl möglicher Gedanken oder ist die Menge unendlich?
Denkt mal drüber nach! 🙂

vulnerant omnes, ultima necat!

1. September 2011 3 Kommentare

Wollt ihr mal eine Zeitreise riskieren und über 13 Milliarden Jahre in die Vergangenheit sehen, um die Transzendenz der Unendlichkeit zu erkennen?

et voilà:

Das Bild ist die „tiefste“ Aufnahme des Weltalls und zeigte einen eigentlich völlig leeren Teil unseres Nachthimmels.
Dachte mir, dies ist ganz passend zur morgigen sich wiederholenden Umrundung unseres Zentralgestirns seit meiner Geburt. 😀